Klageverfahren gegen die Erweiterung des Salzabbaus
Wir informieren
(Update 29.01.2026)
Während die Klägerseite im Planfeststellungsverfahren sehr kurze und strikt bemessene Fristen für ihre Stellungnahmen einhalten muss, kann der Beklagte seine Erwiderung ohne feste Fristvorgaben verschieben.
📅 Nächste gemeinsame Veranstaltung
Informationsabend des Schulterschlusses
Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“, Bernshuck 33, 46519 Alpen (Menzelen‑Ost)
Schwerpunkte:
- Wasserkreislauf & Klimawandel
- Bergsenkungen, Trinkwasser und Landwirtschaft
- Hochwasserschutz & Starkregen
- Zukunft des Niederrheins
📱 WhatsApp‑Kanal des Schulterschlusses
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Einwendung zur Deicherhöhung in Birten
Sie richtet sich nicht gegen die notwendige Erhöhung des Deiches an sich!
Die Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW e. V. hat fristgerecht bis zum 19.12.2025 bei der Bezirksregierung Düsseldorf (Dezernat 54 – Wasserwirtschaft) eine Einwendung gegen die geplante Deicherhöhung am rheinfernen Deich in Xanten-Birten eingereicht.
Dabei ist uns eines besonders wichtig klarzustellen:
👉 Die Einwendung richtet sich nicht gegen die notwendige Erhöhung des Deiches an sich.
Die durch den Salzbergbau verursachten Bergsenkungen von bis zu 2,83 Metern sind eine unumkehrbare Tatsache. Die Deicherhöhung ist daher aus Gründen des Hochwasserschutzes zwingend erforderlich.
Bericht zur Podiumsdiskussion der 14 Kläger gegen die Erweiterung des Salzbergbaus am Niederrhein am 1.10.2025 in St. Peter Büderich
Genehmigte Erweiterung des Salzbergbaus
[Wesel, 08.10.2025] Dietmar Pesch (WDR) moderierte die Veranstaltung mit dem Titel „Schulterschluss – Gemeinsam gegen die Genehmigung zum weiteren Salzabbau durch K+S am Niederrhein“, die vom Bündnis der Kläger organisiert wurde. Die Diskussion brachte Vertreter der Kläger sowie den Werksleiter von K+S zusammen. Zur mittlerweile zweiten Veranstaltung des Bündnisses kamen über 200 interessierte Teilnehmer.
Hintergrund: Gegen die von der Bezirksregierung Arnsberg erteilte Genehmigung zur Erweiterung des Salzabbaus am Niederrhein klagen insgesamt 14 Kläger, darunter Kommunen, Verbände, Institutionen und Privatpersonen. Ziel des Bündnisses ist es, die Öffentlichkeit über die Risiken des weiteren Salzabbaus zu informieren und politischen Entscheidungsträgern die Sorgen der Region deutlich zu machen.

Podium: Auf dem Podium saßen (v.l.) der Sachverständige Peter Immekus, Der Anwalt Dr. Michael Terwiesche, MdB Sascha van Beek, Torsten Schäfer als Vorsitzender der Bürgerinitiative Salzbergbaugeschädigte e.V., Rainer Gellings, Deichgäf DuX, der Werksleiter K+S Dr. Jürgen Choné, vorn: Pfarrer Dietmar Heshe

