Schulterschluss – Gemeinsam gegen die Genehmigung zur Erweiterung des Salzabbaus am Niederrhein
Insgesamt 14 Kläger – jede Partei mit einer eigenen, separat geführten Klage – haben sich zusammengeschlossen, um sich gegen die aus ihrer Sicht schwerwiegenden Mängel der Genehmigung und der zugrunde liegenden Antragsunterlagen zu wehren.
Wer gehört zum Schulterschluss?
- Die Bürgerinitiative Salzbergbaugeschädigte NRW e. V. (anerkannter Umweltverband)
- Die Städte:
- Xanten
- Alpen
- Rheinberg
- Sonsbeck
- Der Deichverband Duisburg–Xanten
- Das Kommunale Wasserwerk (KWW)
- Das St.-Josef-Hospital Xanten
- Der Dombauverein St. Viktor in Xanten
- Zwei katholische Kirchengemeinden
- Eine Ordensgemeinschaft
- Die Firma Lemken (international tätiges Landtechnikunternehmen)
- Ein Privatkläger
Warum gibt es den Schulterschluss?
- „Lebensraumbedrohung“ und
- „Grundwasservernichtung im großen Stil“
1. Schutz des Niederrheins
Die Kläger sehen durch den fortgesetzten und erweiterten Salzabbau schwere Risiken für:
- Grundwasser
- Deichsicherheit
- Trinkwasserschutz
- Landwirtschaft
- Siedlungsgebiete
- Infrastruktur
2. Massive Kritik an der Genehmigungspraxis
3. Forderung nach belastbaren Grundlagen
- wissenschaftlich belastbare Gutachten,
- eine vollständige und realitätsnahe Risikobewertung,
- verbindliche, scharfe Auflagen,
- sowie eine Reform des Bundesberggesetzes,
das nach Ansicht des Bündnisses den Schutz der Bevölkerung, der Umwelt und der Infrastruktur nicht ausreichend gewährleistet.
Was der Schulterschluss konkret tut
Regelmäßiger Austausch
- fachlichen Fragen (Hydrogeologie, Senkungen, Hochwasserschutz)
- rechtlichen Entwicklungen im Klageverfahren
- gemeinsamen Positionen gegenüber Behörden und Öffentlichkeit
Gemeinsame Vorbereitung auf das Klageverfahren
Informationsarbeit für die Bürgerinnen und Bürger
🗓️ Nächste Veranstaltung des Schulterschlusses
Informationsabend zur Erweiterung des Salzabbaus
Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“, Bernshuck 33, 46519 Alpen (Menzelen‑Ost)
Thema: Wasserwirtschaft am Niederrhein
- Herausforderungen der Wasserwirtschaft unter Klimawandel
- Grundwasserstände, Bergsenkungen, Landwirtschaft
- Trinkwasservesorgung
- Hochwasserschutz & Starkregen
- Zukunft des Niederrheins
📱 WhatsApp‑Kanal des Schulterschlusses
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- kurze Updates
- Veranstaltungshinweise
- Informationen zum Klageverfahren
- Aktivitäten des Bündnisses
Ziel des Schulterschlusses: Ein sicherer, lebenswerter Niederrhein
Der Niederrhein muss ein lebenswerter Ort bleiben – mit sicherem Grundwasser, geschützten Landschaften, verlässlicher Trinkwasserversorgung, stabilen Deichen und intakter Infrastruktur.
- Verantwortung
- Transparenz
- Fachlichkeit
- und das gemeinsame Eintreten für die Menschen am Niederrhein.

