Wie geht es mit dem Salzabbau weiter - Pläne der Esco

In der vergangenen Sitzung des Unterausschusses Bergbaussicherheit wurde im Landtag über das Thema "Bergbaubehördliche Genehmigungen zur Gewinnung von Salz durch die Firma ESCO" gesprochen. Die Firma esco hat dabei ihre Pläne für den Abbau nach 2025 vorgestellt.

Auf der Internetseite des Landtags ist das gesamte Dokument inklusive der Karten abrufbar. Zum Aufrufen des Dokuments, klicken Sie einfach auf die Karte der geplanten Abbaugebiete:

 

Ergebnisse der Jahreshauptversammlung vom 29.01.2019

Die Neuwahlen auf der gestrigen Hauptversammlung ergaben folgende Ergebnisse:
2. Vorsitzender: Karl Krebber-Hortmann
Kassierer: Hans-Peter Feldmann
Beiräte: Ernst Berns, Michael Brinkhoff, Axel Paulik und André Sauskojus.

Die Präsentation von Hans-Peter Feldmann über die Gefahren im Senkungsgebiet können Sie sich hier herunterladen: Link zur Präsentation.

In der Ausgabe vom 1. Februar 2019 berichtete auch die NRZ über die stattgefundene Jahreshauptversammlung: Link zum Bericht

Unseren ausführlicheren Bericht über die Jahreshauptversammlung haben wir im Lokalkompass veröffentlicht.

 

Kurzfristige Absage und Verschiebung des runden Tisches Salzbergbau

Am 8. Januar 2019 erhielten wir vom Kreis Wesel per E-Mail die Information, dass die zweite Veranstaltung des Runden Tisches Salzbergbau nicht wie geplant am 23.01.2019 stattfinden kann, sondern aufgrund von "Terminkollisionen" der Landtagsabgeordneten verschoben werden muss.

Wir sind über diese Entscheidung sehr verärgert und enttäuscht und haben am 15.01.2019 mit einem offenen Brief an den Landrat des Kreises Wesels reagiert.

Diesen offenen Brief haben wir in unserer Rubrik - Pressemitteilungen - abgedruckt.

Reaktionen auf den offenen Brief:

Pressemitteilung der Fraktion die LINKEN

Pressemitteilung der Fraktion Bündis 90 / Die Grünen

Bericht in den Niederrhein-Nachrichten vom 23.01.2019

 

Vierteilige Serie über den Salzbergbau in der NRZ

In den vergangenen zwei Wochen wurde eine Serie über den Salzbergbau in der NRZ abgedruckt.
In Teil 3 kam auch die Bürgerinitiative zu Wort und konnte dem Redakteur der NRZ Informationen zu den aktuellen Problemen geben.

Lesen Sie sich hier die einzelnen Teile noch einmal durch:

Teil 1: Entstehung (12.12.2018)

Teil 2: Abbau (13.12.2018)

Teil 3: Probleme (19.12.2018)

Teil 4: Lösungen (20.12.2018)

 

Esco beantragt Verlängerung des aktuellen Rahmenbetriebsplanes

Nach Rückfrage bei der Bezirksregierung in Arnsberg wurden wir über den Antrag auf Verlängerung des aktuellen Rahmenbetriebsplanes informiert. Im Abbaugebiet unter Birten und Menzelen wird demnach in den nächsten Jahren in den Grenzen des aktuellen Rahmenbetriebsplanes u.a. weiter entlang der B57 und unter dem Fürstenberg ausgesalzt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel im Lokalkompass.

 

Salzbergbau wirft Fragen auf

 

Unsere Einwände bezüglich der Verlängerung des Rahmenbetriebsplanes der esco und der nicht benötigten Umweltverträglichkeitsprüfung, wurden vom Landtagsabgeordeneten René Schneider im Unterausschuss Bergbausicherheit aufgenommen. Er fordert nun eine rechtliche Begründung, warum die UVP nicht nötig ist. Wir sind gespannt, wie diese Begründung ausfallen wird (lesen Sie hier den Bericht der Rheinischen Post vom 17.12.2018)

 

Wir fordern eine Schiedsstelle und erstellen ein Schadenskataster!

 

Wie bereits in der Presse angekündigt, erarbeiten wir ein Schadenskataster. Die von der Solvay beauftragte Firma Cavity spricht auch gegenüber der Landesregierung nur von Einzelfällen.

Darüberhinaus von anderen Schadensursachen, die nicht den Salzbergbau betreffen.

 

In dem Bericht der Lokalzeit NRW vom 06.05.2016 wurden unter anderem die Probleme an den katholischen Kirchen in Büderich und Menzelen dargestellt. Den Bericht können Sie in der Rubrik "Die BI im Fernsehen" noch einmal ansehen.

 

Der Landtagsabgeordnete René Schneider (SPD) nimmt klar Stellung in dem Interview auf die Frage des WDR Redakteurs:

"Jetzt sagt die Cavity aber, wir haben bisher immer einvernehmliche Lösungen gefunden. Wir haben das ganz gut im Griff. So eine Schiedsstelle brauchen wir gar nicht. Was sagen Sie dazu?"

 

Rene Schneider: "Wenn alles einvernehmlich gelaufen wäre, gäbe es zum einen die Bürgerinitiative nicht - mit den vielen vielen Menschen, die sich da organisiert haben - ich glaube zur Gründungsveranstaltung waren mehrere hundert zugegen, die ja auch ihre Wut zum Ausdruck gebracht haben. Und wenn es wirklich alles einvernehmlich gewesen wäre, sage ich - Mensch Cavity, Ihr habt kein Risiko - kein finanzielles - dann könnt Ihr auch beitreten. Weil letzten Endes ja finanziell zum Tragen kommen für die Cavity nur solche Fälle, die auch tatsächlich vorgebracht werden bei der Schiedsstelle. Gibt es keine, kostet sie auch nichts." [...]

 

(Zum Ende des Interviews plädiert René Schneider noch einmal für die Schiedsstelle), "weil letzten Endes hinter der Cavity steht eine Solvay und die Solvay hat im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro Gewinn gemacht und ich glaube da sollte noch genug in der Portokasse sein, um den Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen." 

 

Auch aus unseren Gesprächen mit Bürgern wissen wir, dass viele Schäden vorhanden sind und wie Cavity damit umgeht (Zitat eines Betroffenen: "Im Treppenhausbereich und in der Wirtschaftsküche sind die Risse gut zu erkennen, und es werden immer mehr, nur die Cavity erkennt diese nicht an."). Auch der Pressebericht in der NRZ vom 26.01.2016 zeigt das dreiste Vorgehen der Cavity: "Denn in 99,5 Prozent aller gut 600 Fälle habe es in den vergangenen 25 Jahren einvernehmliche Lösungen mit den Hauseigentümern gegeben. Diese Zahl nennt Reinhard Maly, Geschäftsführer und Markscheider der Cavity GmbH mit Sitz in Rheinberg. „Wir werden im Zweifelsfall immer für den Bürger votieren“, sagt Maly. „Es sei denn, es handelt sich nicht um Bergschäden."

 

Um das zu ändern und die Gesamtheit der vielen Schäden im Abbaugebiet zu dokumentieren, erstellen wir nun ein Schadenskataster. Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe!

 

Überprüfen Sie Ihre Gebäude und Grundstücke auf Schäden! Melden Sie uns Ihre Schäden!

Welche Schäden auftreten können zeigt das folgende Schaubild:

(vielen Dank an Herrn Immekus für die Erlaubnis zur Nutzung des Bildes auf unserer Seite)

 

Ihr Schaden wird von uns nur registriert. Der Cavity sollten Sie den Schaden zusätzlich melden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Sie haben noch keine Schäden am Haus und denken, dass Sie nicht betroffen sind?

Dann stellen Sie sich bitte nur diese eine Frage:

Wohne ich im Salzabbaugebiet der Esco bzw. im ehemaligen Abbaugebiet der Solvay?

 

SIE SIND BETROFFEN !

 

Vielleicht noch nicht heute, aber in der Zukunft!

 

Unterstützen Sie uns! Werden Sie Mitglied (Hier finden Sie den Antrag)! Die Mitgliedschaft ist kostenlos!

 

Machen Sie Werbung im Freundeskreis und Bekannten-Kreis!

Laden Sie sich die Beitrittserklärung zum Ausfüllen im Download-Bereich unserer Homepage herunter.

 

Mit einer großen Mitgliederzahl können wir die Forderung nach einer dringend notwendigen Schlichtungsstelle wesentlich stärker untermauern.

 

Nur gemeinsam und mit einer repräsentativen Anzahl von Vereinsmitgliedern können wir unser Vereinsziel und damit die Regulierung berechtiger Ansprüche erreichen!